Hochstammpflege - die Kunst des Baumschnitts

Eine Voraussetzung für Ertrag und Qualität sind nicht zuletzt geeignete Pflegemaßnahmen.

Vom Strukturwandel in der Landwirtschaft verschont gebliebenen Streuobstwiesen sieht man oft an, dass sich seit langem niemand mehr um die Hochstämme gekümmert hat. Mit dem Bauernsterben ist bei den Erben oft das Interesse und die Kenntnis verloren gegangen, wie man einen Hochstamm sachgerecht schneidet. Zu viele und immer weiter in die Breite wachsende Äste führen bei hohem Ertrag leicht dazu, dass sie abbrechen. Baumruinen und letztlich ein abgestorbener Hochstamm sind die Folge.

Ein Verjüngungsschnitt kann da Abhilfe schaffen. Dabei gilt es, das richtige Maß eizuhalten. Bei zu starkem Eingriff reagiert der Baum in den folgenden Jahren mit erhöhtem Austrieb und man hat sich nur zusätzliche Arbeit eingehandelt.

Im Rahmen des Projektes wurden deshalb jährlich Schnittkurse angeboten. Dies vor allem auch im Hinblick auf die vielen Neupflanzungen. Der richtige Erziehungsschnitt am Anfang vermeidet in späteren Jahren häufiges Einsetzen von Baumschere und Säge.


Veredeln - keine einfache Technik


Zur Erhaltung des genetischen Materials von nicht im Handel erhältlichen Sorten kann Veredeln hilfreich sein.

 



Neue Schilder am Judenäule

BUND Ortsgruppe renoviert Infoschilder am Judenäule

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